EIN LIEBENSWERTES STÄDTCHEN AM UFER DER SEINE

DUCLAIR, ein liebenswertes Städtchen am ufer des Seine

Duclair ist eine Gemeinde von 4.163 Einwohnern, die durch ein privilegiertes geographisches Umfeld begünstigt wird: sie liegt auf der Kreuzung dreier großer normannischer Abteien- Saint-Wandrille, Saint-Martin-de-Boscherville und Jumièges- am Anfang der „Route des Fruits” (Obst-Strasse) und im Herzen der Achse Rouen-Le Havre.

Als Eingang zum regionalen Naturpark der normannischen Seine-Schleifen und im Herzen des Tals des Austreberthe-Flusses und am Fuße der Seine eingenistet, konnte die geographische Situation diese Stadt nur zur Naturverbundenheit bringen.

Duclair ist ein Paradies für Spaziergänger, Kanuten, Fischer oder einfach für Amateur-Fotografen, die auf der Suche nach Panorama Ausblicken sind.

Die Stadt wurde durch das Nationale Komitee für Bepflanzungen ausgezeichnet und trägt dieses stolz zur Schau.
Obwohl eine menschliche Gegenwart durch ein gallisches Lager bestätigt wird, muss man die römische Invasion abwarten, damit „DUCLORARUM” (schöne Siedlung) eine größere Zivilisation kennt.

Die Konstruktionswelle der Abteien scheint auch DUCLER (mittelalterlicher Name für Duclair) erreicht zu haben, denn eine Teilung, durchgeführt von Sankt Ouen, zwischen Sankt Philibert und Sankt Wandrille, deckt die Existenz einer Sankt Denis Abtei in Duclair im Jahre 671 auf. Diese wurde anscheinend durch die Vikinger im neunten Jahrhundert zerstört. Aber da es sich hier um die einzige Erwähnung dieser Abtei handelt, könnte es auch nur eine wichtige Kirche gewesen sein.
Duclair gründet ab dem elften Jahrhundert eine Freigrafschaft, deren Hauptsitz sich im Herrenhaus des „Cour du Mont” (Hof auf dem Berg) befindet (dort, wo die Mönche aus Jumièges Gericht vollzogen). Viele alte Aufzeichnungen erwähnen die Mühlen von Duclair um 1180, den Hafen um 1135 und die Kirche um 1147.
Zur gleichen Zeit wird das Dorf ebenfalls zum Marktplatz, seitdem der englische König, Herzog der Normandie, Richard von Löwenherz, es am 07. Juni 1198 zu Gunsten der Mönche jeden Dienstag dazu erklärt hat.
Die Mitglieder der Kirchengemeinde werden zweimal durch die Pest hinweggerafft, im elften Jahrhundert und im Jahre 1479. Ein Krankenhaus für Leprakranke, das heute zerstört ist, hatte sich bis zum Ende der Epidemie im Hofe des Taillis Schlosses eingerichtet.
Die militärische Geschichte der Stadt ist ziemlich bewegt. Im Jahre 1360 wird die Stadt während des hundertjährigen Krieges von den Engländern besetzt. Während der Religionskriege wird die Kirche von Protestanten geplündert. Nach dem Schrecken des ersten Weltkrieges fängt für Duclair alles am 29. Mai 1940 noch mal an. Die Bewohner von Duclair flohen also unter die Felsen der Steilküsten. Die Alliierten verfolgten zwei Ziele mit dem „Kampf von Duclair”: die Fähre zum Untergang bringen und den Feind aus der Stadt zu jagen. Aber die Fähre blieb auf dem Wasser und verhalf den deutschen Soldaten sogar Ende August 1944 zur Flucht.
Die Fähren spielten schon immer eine wichtige strategische Rolle. Vor dem Bau der drei Brücken, Tancarville, Brotonne und Normandie, waren sie die einzige Möglichkeit, die Seine zu überqueren.

Im 16. und 17. Jahrhundert gab es eine große Bierbrauerei in Duclair. Um 1895 baute Mustad eine Fabrik für die Herstellung von Nägeln für Hufeisen und eine Schraubenfabrik auf. Diese Fabrik hat seine Türen im Jahre 1991 geschlossen.
Anfang des 20. Jahrhunderts lebte in Duclair eine der malerischsten Figuren, die die Stadt je gekannt hat: LA MERE L'AMOUR (die Mutter Liebe). Sie schenkte Bier in ihrer Höhlentaverne aus und verkaufte zudem Postkarten mit ihrem Foto.

Ihr Bild hat also die Reise um die Welt gemacht, denn ihre Kundschaft war aus vielen Reisenden zusammengesetzt, die zum Hotel der Post kamen, um die berühmte „Blutente à la Denise&rdquo zu probieren.

Für weitere Informationen mögen Sie in den folgenden Büchern nachsehen (oder nehmen Sie mit dem Verkehrsamt Kontakt).
F. Aubert, Duclair un Regard sur le passé, recueil de cartes postales commentées sur Duclair entre 1900 et 1930 (disponible à la Maison du Tourisme : 15 €), Sodimpal 2002
G. Fromager, Le Canton de Duclair à l'aube du XXe siècle, Sodimpal 1986, site
G. Fromager, Le Canton de Duclair de 1900 à 1950, Sodimpal 1993
P. Bonmartel, Histoire du patrimoine industriel de Duclair-Yainville-Le Trait, Bertout, 1998
P. Sorel, Histoire de Duclair, Groupe archéologique du Val de Seine
Le Patrimoine des Communes de la Seine-Maritime, Flohic Éditions, 1997
J.-P. Derouard et G. Fromager, article dans le Chasse-Marée de septembre 1991
Le Pucheux, Bulletin de recherches d'histoire et traditions normandes (article sur le bac n°14)
Fête du plein air, journal d'avant 1939 mais date imprécise, avec article sur Duclair signé de M. Spalikowski, Melle Gérard, M. Candelier
Plaquette éditée par l'Office du Tourisme, avec article sur l'église auquel ont collaboré M. Charles Carre et le Père Le Chevalier
Plaquette éditée par la Mairie et l'ancien Syndicat d'Initiative, en collaboration avec l'Association pour la Promotion du Canard de Duclair
Plaquette le Chemin des Bacs, Duclair et ses environs, éditée par le Conseil Général
Maison des Jeunes de Duclair, article publié dans un bulletin municipal par le groupe archéologique de la MJC, Quelques traits de l'histoire locale.
Wir bedanken uns besonders bei Francis AUBERT für die nette und erfolgreiche Zusammenarbeit.


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